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postheadericon Sardinien 2009 | Anreise

Strecke

Für die Fahrt von Köln nach haben wir uns für die Gotthard Route entschieden. Es ist eindeutig die meistbefahrene aber halt auch die kürzeste Route. Es geht, über die A4 – A3 – A67 – A5 – A2 – Gotthard Tunnel oder Pass – A9 – A8 – A50 – A1 – A15 – A12, an die Mittelmeer Küste. Es erwarten uns 1125 KM auf deutschen, schweizerischen und italienischen Autobahnen. Dazu gehört natürlich auch die Vignette für die Schweiz (27,50€), Gebühren für den Gotthard Tunnel und Autobahn Gebühren in Italien (28,30€). Für die Fahrt rechnen wir mit 16-17 Stunden reine Fahrtzeit.

Strassenverkehr am St. Gotthard

gotthardpassIn derzeit einzigen Tunnel Röhre für den Strassenverkehr durch den St. Gotthard können Pkw und Lkw jeweils nur auf einer Spur fahren. Das Verkehrsaufkommen ist sehr hoch, zudem herscht im Tunnel Gegenverkehr, deshalb wurde im Tunnel ein generelles Tempolimit von 80 km/h verhängt. Lastwagen dürfen nur mit einem Sicherheitsabstand von 150 m den Tunnel passieren. Damit dies gewährleistet ist gilt am am Gotthard Tunnel für LKW das sogenannte Tropfenzähler System.
Dabei wird die Zufahrt in den Tunnel über ein Ampel System gesteuert. Maximal 3 Lastwagen werden pro Minute in den Gotthardtunnel gelassen. Durch dieses Tropfenzählersystem konnte die Zahl der LKW Durchfahrten deutlich verringert werden.
Aber trotz aller Massnahmen und intelligenter Verkehrsführung der Schweizer, entstehen regelmässig Staus vor den Tunneleinfahrten. Der St. Gotthard Tunnel ist dem heutigen Verkehrsaufkommen einfach nicht mehr gewachsen, Abhilfe ist bereits in Arbeit.

Quelle: www.gotthardtunnel.eu

 

Der Gotthardpass
Er ist bei weitem nicht der älteste „geöffnete“ Alpenübergang. Und doch kommt ihm eine besondere Bedeutung zu, ist doch das Gotthardmassiv sozusagen die europäische Brunnenstube: Aus diesem Urgesteinszentrum entspringen Rhein, Rhone, Reuss und Tessin. So kann man verstehen, dass noch um 1740 der Bündner Chronist Pfarrer Nicolin Serehard vermutete: „Hier besteigt man den allerhöchsten Berg, der so zu sagen in der Welt zu finden und kommt zum Ursprung des Vordern Rheins.“

Blick auf die Karte
Eine einfache Schweizerkarte tut es kund: Am Gotthard sind die nördliche und die südliche Alpenkette wie zusammengerafft; nur das schmale Urserental liegt dazwischen. Weil aber die Querfalten des Reuss- und des obern Tessintals schon früh besiedelt waren, drängte sich eine Verbindung geradezu auf, da sie dem wichtigsten Nord-Süd-Verkehr ganz neue Möglichkeiten erschloss. Ausserdem erstreckte sich vom Vierwaldstätersee gegen Göschenen und vom Langensee gegen Airolo lange Anschwemmungsebenen. Wenn man heute von einer Direktverbindung zwischen Amsteg und Biasca durch einen Tunnel spricht, so darum, weil die beiden anschliessenden Talabschnitte in einer Linie liegen und nur durch eine Distanz von etwa 35 km getrennt sind. Wenn der Gotthard so lange verschlossen blieb, so einzig der unwegsamen Schöllenenschlucht wegen. Eine bestimmte Stelle vor allem – jene, wo jetzt die Teufelsbrücke über das tosende Wasser führt und das unmittelbar angeschlossene Urnerloch sich gegen Andermatt öffnet – galt lange als unüberwindlich: Ein jäher Pfad nur für über den 2150 m hohen Bätzberg; 600 m Höhenunterschied waren zu überwinden

Quelle: www.schweizerseiten.ch

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