Sardinien 2009 | Tour 1 – Anreise
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Es ging gleich hinter Rheinbach auf der A61 gut los. Stau! Gott sei dank nichts Schlimmes und es ging dann schnell weiter. Insgesamt sind wir wirklich gut durchgekommen. Die erste Nacht haben wir hinter dem Vierwaldstädter See in der Schweiz verbracht. Der Parkplatz war eine Zufahrt zu einer Fertigung, Tennisplatzanlage und Wanderparkplatz, für Alle, die mit der Seilbahn auf den Berg wollen. Wir hatten bei der Ankunft, in der Nacht, das kleine Hüttchen wo die Seilbahn abfährt gar nicht erkannt. Man wird aber von dem Hupen der gerufenen Seilbahn geweckt.
Weiter ging es. Ich hätte mit unserem 20 Jahre alten Wohnmobil mit einem Durchschnitt von unter 75 km/h gerechnet. Wir haben es auf 85 km/h gebracht. Aber nur bis direkt vor dem Gotthard Tunnel. Hier staute es sich. Das war nicht das Richtige für unser TreMo (Travel Mobil). Der Kühler machte schlapp und wir “kochten” kurz aus. Da es sich sowieso staute war das kein Problem. Für uns jedenfalls nicht. Für die Reisenden, die Ihre. teils auch neuen Autos, überreizten war die Reise hier zuende und sie wurden nach 2 Stunden von der Straßenwacht abgeholt, da sie die Einfahrt zu Tunnel versperrten.
Wie sich nachher herausstellen wird, war die Sicherung unseres Lüfters in der Kühlung kaputt.
Die Anfahrt im Hafen von Livorno war wirklich einfach. Immer nur den Schildern folgen. Dann in die richtige Schlange stellen und fertig. Abgefertigt wird man durch einen Moby Mitarbeiter, der einfach nur das online Ticket einscannt und kurz die Länge und Höhe abschätzt. Natürlich alles auf “italienisch”! Also pie mal Daumen! Dann kam aber der Schock. unsere gebuchtes Camping an Bord gibt es einfach nicht mehr. Eine verwaschene Kopie auf der zu lesen ist “ NO CAMPING ON BORD” wird unter die Wischblätter geklemmt und fertig. Also wieder eine kalte Nacht an Bord einer Fähre. Das hat mir nach dem 1100 km Ritt gerade noch gefehlt. Der Hafen ist gut ausgestattet. Er ist sauber. Jedenfalls so sauber wie ein Hafen sein kann und es gibt alles was man braucht. Es gibt einen Supermarkt, Bars, Cafe`s und vor allem auch Sanitäranlagen (Duschen & WCs). Die kosten zwar Geld sind aber dafür auch sauber.
Also nun endlich rauf auf die Fähre. Das Schiff “Moby Tommy” ist eigentlich eine Katastrophe. Ich war auf einigen Fähren, aber es gab keine die so unübersichtlich war wie diese. Eigentlich hat man sich bei der Gestaltung viel Mühe gegeben. Aber was nützt das alles, wenn selbst im Bälle Bad des Kinderspielplatzes in der Nacht Mitfahrer schlafen? Also, irgendwo hört der Spaß auf. Wie alle anderen auch liegen wir also irgendwo auf der Fähre rum. Da es auch eine Warteliste für eine Kabine gab, denke ich wirklich, dass das Schiff völlig überladen war.
Warum man der Rederei die Lizenz für Camping on Bord entzogen hat bleibt zu recherchieren. Da wir das Schiff auch zurück nehmen werden, rechne ich nicht mit einer Besserung. Wie schon vorherigen Beiträgen geschrieben, ist es angebracht nicht in kurzer Hose oder Kleid an Bord zu kommen. Es ist sau kalt. Das Schiff war überpünktlich und die Ausfahrt in Olbia simpel und ganz gut organisiert. Das WoMos vorwärts einparken ist nicht zu verstehen, aber egal. nach ein paar Schlägen der Einweiser, bzw. Ausweiser, wusste ich auch wo ich lang fahren soll.
Der Urlaub kann starten. Das Wetter war der Wahnsinn. Wenn es nicht anders beschrieben ist, ist davon auszugehen, dass es Tagsüber ca. 37 Grad und Nachts angenehme 26 Grad waren. Die Sonne war unser Freund und schien die ganze Zeit.