Sardinien 2009 | Tour 14
Vom Stagno de Maceddi ging es, geografisch, ein Stück zurück in den Süden, da es uns in Porto Palma ja nicht gut gefallen hat. Rückblickend hätten wir besser da übernachtet. Das hätte uns den Kampf mit 100erten Mücken im Camper erspart. So schlängelten wir uns im Zick Zack aus, der in Quadraten angelegten, Stadt Aerboro, die eigentlich nur aus Feldern und Bauernhöfen besteht. Sie ist aus Mussolini zurückzuführen und trug zu Beginn auch seinen Namen. Ein großer Teil der Melonen und Erdbeeren sowie andere Früchte, Gemüse und Fleischerzeugnisse auf Sardinien wird hier “produziert”.
1. Zwischenziel des Tages war der Naturpark Giara. 2. Ziel Orisanto bis wir am Kap in Sant Govanni ankommen wollten.
Es ging über die Thermalquelle von Sardara über viele viel kleine Dörfer und zuletzt Tuili zum Park. Die Thermalquelle schiente nicht mehr ein großer Anziehungspunkt zu sein. In der Vergangenheit muss das anders gewesen sein, denn wir funden den schön angelegten Park, das kleine Freilichttheater, die kleine Kapelle sowie eine Bar und Pic Nic Plätze unter Eukalyptus Bäumen, zwar etwas vernachlässigt, aber ansonsten sehr schön. Alleinig das Thermalhotel schien noch gut zu gehen (051).
Es ging weiter von Dörfchen zu Dörfchen bis nach Tuili. Hier half uns ein netter Sarde, denn den Weg auf den Berg zu finden, wenn man einmal falsch abgebogen ist wurde es hat wie so oft eng. Nachdem wir aber die Häuser hinter uns gelassen haben wund sich eine schöne neu geteerte Straße 400 Höhenmeter in den, eigentlich ganz klein aussehenden, Berg. Vorbei an Schaffen und Ihren vierbeinigen Wächtern landeten wir schließlich auf dem Plateau (052). Die Aussicht von hier oben war Atemberaubend. Bei gutem Wetter kann man das Meer sehen (Haben wir uns sagen lassen).
Am Eingang des Parkes gibt es die Karten. Eigentlich braucht man keine, denn direkt hinter dem Eingang hängen welche, aber wir waren so nett und kauften dem Wächter des Parks den “Flyer” mit Wanderwegen ab. 2,—€ sind OK wenn der Park hält was er verspricht. Es ging eben in den Park. Wir wollten eigentlich wilde Pferde sehen. Stattdessen sahen wir zu erst ein Gerippe. Das war mal ein Pferd. Das war deutlich zu erkennen. Jennie hatte sich das mit den Wildpferden etwas anders vorgestellt.
Aber Auch Sie sollte belohnt werden. Schon nach 2,5 Kilometern erreichen wir den ausgetrockneten See Pauli Majori. Hier trafen wir auch auf die ca. 40 Wildpferde. Allerdings auch auf ein paar recht große Büffel. Was uns davon abhielt näher an die Pferde heranzugehen. Jennie ging das Herz auf. Patrick konnte keinen großen Unterschied zwischen diesen Pferden und ein paar anderen auf einer Weide in Bergheim finden. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Absteche in den Botanischen Garten des Parks. Ein gutes Projekt. War bestimmt auch mal schön. Wir sahen jedoch nur ein Haufen Schilder und
Erklärungen. Dahinter nur Gestrüpp. Sogar einen kleinen Teich mit Wasserpflanzen sollte man hier bestaunen. Na ja. Die Ränder des Teiches waren noch zu erkennen, das war es aber auch. Also, entweder ich besorge Wasser für einen Botanischen Garten oder ich hänge in der regenarmen Zeit ein Schloß vor die Eingangstür. Das war also nichts. Was uns aber nicht den Eindruck des restlichen Parks nimmt. Es ist schön im Schatten der Bäume zu spazieren. Man kann daraus natürlich eine Tageswanderung mit Adrenalin Kick machen. Wenn man sich mehr als wir vornimmt und das ein oder andere Mal vor einem Büffel flieht.
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Wir machten uns auf den Rückweg in Richtung Orisato. Und dieses Mal den schnellen über die Schnellstraße SS131. In Orisato steuerten wir den kostenlosen Parkplatz mit ebenfalls kostenloser Camper Entsorgung (056) direkt vor dem Friedhof an. Er war einfach zu finden, wenn man sich nach den Friedhofschildern richtete. Von hier aus sind es nur ein paar Meter bis in die Stadt und Ihre Fußgängerzone (057).
Nach einem kleinen Stadtbummel und einer Kleinlichkeit zu essen suchten wir uns unseren Stellplatz. Er liegt ca. 16 Kilometer hinter Orisato auf der Landzunge. Es gibt genau einen Schattenplatz auf dem Stellplatz und Badestrand von Sant’ Govanni (058). Denn hatten wir. Nach einer angenehmen Nacht ging es zurück in die Berge…